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nachtansichten.de
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under cc-licence by these great artist.
von Andre Fromont/Belgien unter cc-licence zur Verfügung gestellt.
youtube http://www.youtube.com/watch?v=tDN4mOqlds0&w=420&h=315

Movie

<p><a href=“http://vimeo.com/23078895″>FACELOOK</a&gt; from <a href=“http://vimeo.com/user6881289″>Filmhaus Bielefeld</a> on <a href=“http://vimeo.com“>Vimeo</a&gt;.</p>
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Lokale Kultur
Gesichter und der Mensch dahinter
Ausstellung „Facelook“ zeigt bei den Nachtansichten Porträts von BBK-Künstlern

VON ANNE-LENA JASCHINSKI

Bielefeld. Facebook, MeinVZ, Xing – soziale Netzwerke sind das große Thema der Internetwelt. Schnell werden in ihnen Freundschaften geschlossen. Gerne auch dann, wenn man sich im wirklichen Leben kaum kennt. Die Ausstellung „Facelook“ rückt dagegen den realen Menschen in den Mittelpunkt. 11 Künstler des BBK Ostwestfalen-Lippe haben dafür Porträts von Menschen von nebenan angefertigt. Heraus kam eine vielfältige Mischung.

So sind im BBK-Atelier in der Ravensberger Spinnerei Aquarelle, Tonarbeiten oder Puppen zu betrachten. Die Künstlerin Pascale Gräbener hat bei der Anfertigung ihrer bunten „Les Püppies“ jeweils an einen bestimmten Menschen aus ihrem Umfeld gedacht. „Weil ich die Menschen gut kenne, sehe ich bestimmte Sachen in ihnen, die mich an etwas erinnern“, sagt Gräbener. Die aus alten Küchentüchern gefertigten und mit Watte ausgestopften Puppen hat sie mit allerlei Krimskrams beklebt, bestickt und bemalt. Lockenwickler, Küchenschwämme oder Plastikweintrauben kamen zum Einsatz. Als Haarersatz dient einer Puppe ein auseinander geschnittener Filz-Bademantel. Drei Monate arbeitete die Künstlerin an den Puppen. Auch ihre Katze war Vorlage für ein Exemplar. „Ich will mit meiner Arbeit nicht bewerten, sondern einfach ausdrücken, was ich in den Individuen sehe“, sagt Gräbener.

Neben den Puppen hängen an zwei langen Ketten die „Kindheitsträuma“ von Sabine Wenig. Sie nahm sich alte Bilder aus der Fotokiste ihrer Eltern vor, collagierte sie auf Holzplatten und bearbeitete sie anschließend mit Wachs und Goldstaub. „Der Orientteppich, der im Wohnzimmer meiner Eltern lag, ist für die Arbeit zentral“, erklärt die Künstlerin. „Auf ihm fand in unserer Familie alles statt, deshalb habe ich sein Muster häufig mit eingearbeitet.“

Initiator der Ausstellung ist Gerwin Heinrich. Er verfremdet Fotos, die ihm Internetbekannte zur Verfügung stellen mit spezieller Fotobearbeitungs-Software und übermalt sie anschließend mit Ölfarbe. Nur die Gesichter ließ er weitestgehend frei. Im BBK-Atelier zeigt er drei Foto- Reihen: eine japanische Familie, Berliner Straßenkinder und U-Bahn-Aufnahmen.

Alle Künstler, die an „Facelook“ beteiligt sind, werden bei den Nachtansichten im Atelier anwesend sein. Zu der Ausstellung gehört auch eine Foto-Wand im Eingangsbereich. Heinrich und seine Kollegen riefen Bielefelder Bürger dazu auf, ihnen ein Porträt von sich zu schicken, das öffentlich gezeigt werden darf. „Auch hier steckt die Idee dahinter, dass es diese Menschen wirklich gibt. Sie werden nicht nur virtuell einem Freundeskreis zugeordnet, sondern der Betrachter erkennt den ein oder anderen wirklich wieder. Sei es, weil er ihn schon einmal auf der Straße gesehen hat, oder weil er wirklich mit ihm bekannt ist“, sagt Heinrich.

´ Die Ausstellung „Facelook“ wird Samstagabend (ab 18 Uhr) während der Bielefelder Nachtansichten im BBK-Atelier im 4. OG der Ravensberger Spinnerei eröffnet. Gegen 20 und 22 Uhr finden Interviews mit Personen statt, die über ihre Gesichter erzählen. Bis 8. Mai, Fr., Sa., So. 16-18 Uhr.
Initiator: Gerwin Heinrich mag es farbenfroh. Er bemalte Fotos mit Öl. FOTOS: ANDREAS FRÜCHT

© 2011 Neue Westfälische
01 – Bielefeld West, Samstag 30. April 2011
Fotos von A.Frücht